Ja statt Nein

In einem Übungsspiel bekommt jemand eine Aufgabe (die er jedoch nicht kennt). Immer, wenn er etwas Zielführendes getan hat, wird er mit einem „Ja“ bestätigt. Es ist unglaublich, wie schnell es regelmäßig gelingt, die unbekannte Aufgabe zu erfüllen!

Das gleiche Spiel kann man auch mit Nein machen. Immer wenn die Person etwas macht, was nicht zielführend ist, gibt es ein „Nein“.
Diese Variante könnte Stunden oder Tage dauern. Man muss sie jedoch bald abbrechen, weil soviel Aggression im Raum entsteht.

  • „Ja“ ist Bestätigung und Anerkennung. Es gibt Orientierung.
  • „Nein“ ist Ablehnung und hinterlässt Frust und Orientierungslosigkeit.

Doch arbeiten die meisten Menschen mit dem „Nein“: „Mach das nicht so.“ „Stell das hier nicht ab.“ „Benutze die Maschine nicht so.“ usw.

Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, wo es wichtig ist, das „Nein“ auszusprechen.
Zu 95 % würde das „Ja“ einen viel schneller und leichter zum Ziel führen.
Deswegen arbeiten wir mit dem „Ja“ und unterrichten es auch.

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